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© Daniel Stricker / pixelio

Windsurfen am Gardasee

Der Gardsee gilt als einer der bedeutendsten Surfplätze in Europa und das aus gutem Grund, denn kein anderes Binnengewässer Europas kann mit einer solchen Windbeständigkeit aufwarten, wie der Gardasee.

Die beiden Winde Vento und Ora

Dies liegt vor allem an den beiden Winden Vento und Ora. Der Vento ist ein kalter Nordwind der meist frühmorgens bis zum Mittag bläßt um dann vom warmen, aus dem Süden kommenden Ora abgelöst zu werden. Beide Winde erreichen regelmäßig Geschwindigkeiten von 60 km/h und erfreuen damit vor allem die fortgeschrittenen Windsurfer. Der Vento entfaltet morgens seine größte Kraft auf der Höhe von Malcesine und dem Hotel Pier am Westufer. Hier ist der Gardasee besonders schmal, so dass die Luft förmlich durch die "Düse" gepresst wird. Der Ora kommt demgegenüber ganz im Norden des Gardasees vor Torbole zur Geltung. Weitere Informationen zu Wind und Wetter am Gardasse inklusive aktueller Vorhersagen gibt es unter Gardasee Wetter.

Torbole: die Surfmetropole am Gardasee

Das Städtchen Torbole hat sich im Laufe der Jahre zum Surfzentrum am Gardasee entwickelt. Hier sind heute die meisten Surfschulen und Surfausrüster zu finden. Hinzu kommt, dass mit der Maroadi Bucht eine windgeschützte Stelle als Trainingsterrain für Anfänger zur Verfügung steht.

Ein großes Problem stellt für die Windsurfer am Gardasee die zum Teil katastrophale Parkplatz- und Einstiegssituation dar. So sind am Westufer nördlich von Gargnano so gut wie keine Parkplätze verfügbar. Wesentlich besser ist die Situation am Norufer insbesondere in Riva del Garda und Torbole. Doch dort sind die Einstiegsstellen dann insebsondere in der Hauptsaison oftmals furchtbar überlaufen.